Pfingstjuwo live – Endlich!

Nach drei langen Jahren fand endlich wieder ein Live-Pfingstjuwo statt, nachdem die Stuttgarter Jugend 2020 und `21 per Livestream dafür gesorgt hatten, dass das Pfingstjuwo nicht ausstirbt 😉. Ein ganz dickes Dankeschön an Euch Stuttgarter!!!

Und dass es schon lange kein solches Event mehr gegeben hat, merkte man auch an den Anmeldungen. Über 90 Jugendliche tummelten sich auf unserem frisch erweiterten Parkplatz (und später natürlich im Saal), um dabei sein zu können. Eine logistische Bestleistung für unser Büroteam! Vielen Dank auch an Euch!

Beim bunten Abend verfassten ein paar Teilnehmer /-innen ein Gedicht, welches wir hier gleich noch in leicht abgewandelter Form abdrucken werden, und welches ganz nett umschreibt, was denn eigentlich so los war an diesem schönen Wochenende…

Garniert wird das Ganze natürlich mit einigen Fotos…viel Spass beim „aluege“!

Hanna schreibt: Dieses Gedicht haben wir uns sonntags am Bunten Abend angehört. Vieles wird darin ja schon beschrieben, über die Gemeinschaft, die wir hatten und den Ausflug am Samstag. Es ging zum Wasserfall hinterm Säntis. Für einige auch in den Wasserfall hinterm Säntis. Thematisch hat uns die Nachfolge beschäftigt. Ein sehr weiter Begriff und so waren auch die einzelnen Themen ziemlich unterschiedlich. Es ging thematisch über Beziehungen und den Umgang mit dem Smartphone als auch um die Gemeinschaft mit Gott.

„Liebe Leute groß und klein,

wir laden hiermit alle ein

zu hören von den Juwo-News,

vom Hemberg einen lieben Gruss! 

Freitag vor Pfingsten ging es los,

Die Stimmung im Karren war famos.

Wir fuhren also die ganze Streck`

und kamen trotzdem kaum vom Fleck.

Doch:

Das bisschen Stau nimmt man in Kauf,

denn schließlich ging`s zum Hemberg rauf.

Kaum angekommen im Ford Escort, 

sprach Simon gleich das Wort zum Sport

denn Jungs – so konnte er uns sagen – finden ihren Held meist dort.

Und dann,

wir glaubten unseren Augen kaum,

doch wenn ich mich noch recht entsann,

betrat der Helmut Schmid den Raum.

Ganz echt und lebensgross, so sprach er,

fast so wie ein (Ex-) Bundeskanz-ler.

Den Abend über kommen Leute,

es werden immer mehr und mehr,

Beim Reden und Spielen traf sich die Meute,

und die Autos standen derweil leer.

Gebet wird erhört von Gott,

Die Menschen dagegen zweifeln.

Das Wetter zum Wandern eignet sich nicht zum Spott,

nach dem Gewitter lud die Sonne ein, zu Verweilen.

Der einen Füße schmerzten,

Am Abend sang der Chor in Terzen.

Das Bircher Müesli vertrieb allen Kummer

Und stillte dabei noch jeglichen Hunger.

Wir lernten über dies und das

Auch Leben ohne Smartphone, das macht Spaß 🤩 

Manche suchten recht früh nach der Matratze,

und schliefen bald schon ritze ratze

die anderen haben, ich glaub` es hatt` schon Zwölf gelütet (=geläutet), 

mit Lebenskraft herumgewütet (-gewäutet).

Sonntag war das Frühstück später,

ausgeschlafen waren wir trotzdem nicht,

Im Kampf um das Bircher Müesli gabs viele Täter.

Sehr gut war auch morgens schon die Sicht,

Der Chor sang

und hat sich stets bemüht

Die Predigt war gefühlt nicht lang,

und auch nicht verblümt.

Über den Nachmittag gibt’s nicht viel zu sagen,

jeder hatte was anderes zu wagen.

So dürfen wir den bunten Abend genießen.

Und Freude, aber wenig Tränen vergießen.“

Montagmorgen (es war ja das Pfingstjuwo) war dann schlussendlich Aufbruchstimmung, auch wenn die meisten erst nachmittags den Hemberg verließen. Nach dem letzten Themenvortrag musste schließlich noch ein Gruppenfoto gemacht werden und im Gegenzug die Fotos der letzten Tage angeschaut werden. Nach dem wirklich guten Essen (!) waren wir dann aber auch gut für die Heimreise präpariert und freuen uns auf das nächste Juwo.

mehrere Verfasser & Helmut Schmid

Der große Tausch – Ich muss nicht bleiben, wie ich bin

Ich vermute, dass noch nie ein Frauentreffen so lange vorbereitet wurde wie dieses….

Über zwei Jahre ist es her, dass wir Mitarbeiterinnen uns zum ersten Mal auf dieses Thema für das Frauentreffen vorbereitet haben. Nun endlich hatte das lange Warten ein Ende. Gemeinsam mit uns drei Mitarbeiterinnen haben sich insgesamt ca. 140 Frauen auf das Treffen gefreut – natürlich aufgeteilt auf zwei Wochenenden. Jedes Wochenende ist in der Gruppenzusammensetzung anders. Daher waren die beiden Kurzfreizeiten natürlich nicht identisch, aber thematisch hat uns beides Mal dasselbe beschäftigt.

Mit dem diesjährigen Thema „Der große Tausch – ich muss nicht bleiben, wie ich bin“ ging es um Veränderungen im Leben.

Nach einer mehr oder weniger langen Anfahrt (zwischen ½ -7 Stunden) am Freitag genossen wir zuerst das Abendessen, begleitet von angeregten und fast nicht-enden-wollenden Gesprächen (wie das bei Frauen eben oft so üblich ist 😉). Danach starteten wir am Abend gleich mit der ersten Themeneinheit. Als Einstieg bekam jede Teilnehmerin eine Karte mit einem Schmetterling und sollte diese mit einer anderen – ihr bis dahin unbekannten – Frau tauschen. Der Schmetterling, an dem man die Veränderung eindrücklich beobachten kann, begegnete uns im Lauf der Tage einige Male. Außerdem hat jede von uns aufgeschrieben, welche Veränderung sie sich persönlich wünscht. Diese Veränderungswünsche blieben uns das Wochenende über vor Augen, da sie (natürlich anonym) aufgehängt wurden. Thematisch wurde zunächst ein Blick zurückgeworfen mit der Frage: was hat mich geprägt, wie wurde ich zu der Person, die ich heute bin. Aber natürlich sind wir dabei nicht stehen geblieben, sondern es wurde auch aufgezeigt, dass Gott Veränderung schenken möchte und wie Veränderung überhaupt geschehen kann bzw. welche Voraussetzungen es dafür gibt.

Samstags haben wir uns damit beschäftigt, wie Jesus heilt und befreit – also konkret Veränderung schenkt. Dies geschah anhand verschiedener Begegnungen Jesu mit Frauen, von denen uns im Neuen Testament berichtet wird. Nachmittags konnte aus verschiedenen Angeboten ausgewählt werden. Wer sich gerne körperlich betätigen wollte, konnte entweder bei einer geführten Wanderung dabei sein oder einen kürzeren Spaziergang wählen. Danach wurden Workshops angeboten. Einer trug den Titel: „Blumen in der Wüste“ und handelte vom Umgang mit tiefen Verletzungen. Ein anderer widmete sich dem Thema „Stille Wasser gründen tief – Nur Mut! Du hast was zu sagen!“ und setzte sich mit Introvertiertheit auseinander. Als dritter Workshop wurde das Thema „Gute Jahre mit Teenagern“ angeboten. Hier ging es darum, wie Beziehung und Erziehung im Teenageralter aussehen können. Durch die Themen entstand ein guter Austausch und viele tiefgehende Gespräche.

Abends war es besonders schön und bereichernd, von einzelnen Frauen zu hören, wie sie in ihrem Leben konkret Veränderung durch Gott erlebt haben.

Am Sonntag gingen die Wochenenden leider schon wieder ihrem Ende zu. Dementsprechend ging der Blick dann auch in die Zukunft. Unter dem Thema „Gemeinsam unterwegs“ wurden wir ermutigt, uns bei unserem Wunsch nach Veränderung und Wachstum als Frauen gegenseitig zu unterstützen. Zum Beispiel so, wie es im Titusbrief erwähnt wird (Tit. 2, 3-5), oder im gemeinsamen Lesen von Gottes Wort und im Austausch. In welcher Form auch immer, so ist es doch sehr segensreich gemeinsam in der Nachfolge Jesu zu stehen.

Bei alldem haben wir es sehr genossen, dass im Missionshaus bestens für unser leibliches Wohl gesorgt wurde. Ich glaube, dass es für Frauen immer besonders schön ist, wenn sie sich an einen gedeckten Tisch setzen dürfen und für sie gekocht wird.

Und auch wenn das letzte Thema „Gemeinsam unterwegs“ hieß, mussten wir uns sonntags nach dem Mittagessen wieder trennen, um uns auf den Nachhauseweg zu machen 😉…

N. W.

Bei den Samstag-Nachmittag Workshops…

Erweiterter Parkplatz war am Ende der Computerfreizeit benutzbar

Liebe Gäste und Freunde,

wie wir im letzten Aktuell-Eintrag schon berichteten, wurde die Erweiterung des „Sonne“-Parkplatzes direkt nach Erteilung der Baugenehmigung Anfang März begonnen. Dabei erlebten wir die Güte Gottes, da fast über die komplette Renovationszeit trockenes Wetter herrschte. Bereits nach fünf Wochen war es soweit, und die Autos konnten den „neuen“ Parkplatz einweihen.

Fast fertig! Gott lenkte das Wetter sehr gnädig.
Nun geht es gleich weiter. Als nächstes wird die Garage demontiert und Anfang Mai abgerissen. Gleichzeitig wird hinter dem Haupthaus ein neuer Schuppen erstellt, um die bisher in der Garage gelagerten Sachen teilweise aufnehmen zu können. Bevor die Baugrube für den Anbau ausgehoben werden kann, müssen noch Abwasserleitungen verlegt werden.

Dieses Jahr fand auch (endlich) wieder die Computerfreizeit statt, nachdem sie zwei Jahre wegen des Lockdowns ausfallen musste. 21 Teilnehmer/ -innen fanden sich, „bewaffnet“ mit ihren Laptops, Tablets und Smartphones, am Sonntag im Missionshaus ein. Am ersten Abend durften sie sich erst einmal vorstellen und sagen, was sie in der Freizeitwoche gerne lernen wollen. Ein wichtiger Abend, denn danach richten sich die Fachvorträge, die die Teilnehmer/-innen an den folgenden Vormittagen zu hören bekommen. Doch das ist nur ein Teil dieser ganzheitlich konzipierten Freizeit. Denn das Interessante ist, dass diese Zeit ein ausgewogenes Verhältnis zwischen geistlicher Nahrung aus dem Wort Gottes, dem persönlichem Eingehen auf die technischen Fragen der Gäste und einem gemeinsamen Hören auf Informationen aus der Welt der Computer schaffen möchte. Und dass dabei immer auch genügend Zeit für die nötigen Pausen und Entspannung bleibt. Ein bewährtes Muster, bei dem jede/-r auf seine Kosten kommt.

Die begleitenden Bibelarbeiten wurden diesmal hauptsächlich von zwei jungen Bibelschülern gehalten, die ihren Horizont durch ihre Mitarbeit erweitern und dabei die Arbeit im Missionshaus kennenlernen konnten. Ein ideales Übungsfeld mit einem sehr dankbaren Publikum.

Die 1 zu 1 Computer-Betreuung an den Nachmittagen wurde diesmal von den Bibelschülern, ehrenamtlichen Helferinnen und den Leitern der Freizeit abgedeckt. Das ist übrigens eine sehr schöne Möglichkeit gerade für junge Leute, der älteren Generation mit ihrem fast schon selbstverständlichen Wissen aus der digitalen Welt weiterzuhelfen. Gleichzeitig macht die Betreuung sehr viel Spass und es ergeben sich während der Woche oft schöne Kontakte und Gespräche. Wer also einmal mitarbeiten möchte, darf sich gerne bei uns melden – wir freuen uns über jede/-n, der sich hier einbringen möchte.

Bei der Individualbetreuung am Nachmittag werden die Gäste am eigenen Computer (Tablet/ Smartphone) betreut. Rund 40 Minuten pro Tag nahmen sich insgesamt sechs Mitarbeiter Zeit, um jedem teilnehmenden Gast mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Darunter befanden sich drei Bibelschüler und eine ehrenamtliche Helferin. Jeder bekam so die Chance, seine ganz persönlichen Fragen loszuwerden und hat dabei einen Betreuer, der ihm dabei hilft, mit dem neuen Medium zurecht kommen. Überhaupt genossen wir die Gemeinschaft, die durch das gemeinsame Arbeiten am PC entstanden ist. Da lernt man sich auch zwischenmenschlich besser kennen und -schätzen.

Wer sich für diese besondere Freizeit interessiert und mehr Infos möchte, kann sich bei „Herunterladen“ noch einmal den diesjährigen Flyer anschauen.

Bis bald!?

Es grüsst herzlich – das Missionshaus-Team!

Vorbereitungen: der Parkplatz

Wie wir bereits geschrieben haben, ist Anfang März der Startschuss für unseren geplanten Um- und Anbau gefallen. Und das konnte man fast sofort sehen, denn als erster Schritt muss unser Parkplatz gegenüber dem Haupthaus erweitert werden, damit unsere Gäste auch während der weiteren Baumassnahmen im Sommer und Herbst genügend Stellplätze für ihre Fahrzeuge vorfinden können. Bereits eine Woche nach Erteilung der Baugenehmigung ging es los. 16 neue Parkplätze sollen um das Haus „Sonne“ erstellt werden.

Die Natursteinmauer begrenzt den erweiterten Parkplatz nach Norden hin. Die ersten „Testfahrzeuge“ durften schon parkiert werden.
Sicht von oben. Jetzt sieht man schon deutlich, wie gross der neue Parkplatz werden soll. Mit Verbund- und Rasengittersteinen wird die Parkfläche noch weiter gestaltet. Wir sind schon gespannt auf das Endergebnis…
…welches wir bis jetzt nur auf dem Plan sehen können.

Wir sind dem Herrn sehr dankbar, dass wettermässig bis jetzt eine stabile Hochdrucklage herrschte, sodass alle Erdarbeiten ohne Probleme durchgeführt werden konnten. Dem hinzuzufügen wäre noch die gute Zusammenarbeit mit der hiesigen Gartenbaufirma Bleiker, die uns bereits bei der Planung, und nun auch bei der Durchführung mit Rat und Tat zur Seite stand und steht.


Vielen Dank auch an Alle, die uns bis jetzt bei diesem Projekt mit Gebet und Gaben unterstützen! Der Herr möge es Euch reichlich vergelten.

Mütter und Töchter – ein starkes Team!

Liebe Gäste,

vom 18. – 20. März fand unser erstes Mutter-Tochter Wochenende statt. Endlich, denn schon die letzten beiden Jahre versuchten wir das möglich zu machen, aber Corona machte uns einen Strich durch die Rechnung. Umso mehr haben wir uns darüber gefreut, dass es dieses Jahr klappen durfte!

Am Freitag Nachmittag trudelten so langsam alle „Pärchen“ ein und konnten sich bei einem guten Abendessen auf das Wochenende einstimmen…

Und los ging’s…

Kennen und kennen sind zwei verschiedene Dinge. Zuerst mussten sich die Teilnehmer auf spielerische Art kennenlernen…

Am Samstagvormittag hörten die Teilnehmerinnen anhand der Geschichte von Jochebed und Miriam, wie Mütter und Töchter ein gutes Team bilden können.

Am Sonntagmorgen machten sich die Teilnehmerinnen dann interaktiv Gedanken zu Ruth und Noomis Freundschaft zueinander. Das war sehr interessant und machte Freude an Gottes Wort.

Schade! Am Sonntagmittag war das Wochenende schon wieder vorbei. Als die Frage in die Runde geworfen wurde, ob man so ein Wochenende nochmal machen sollte, war die Antwort eindeutig: ja natürlich!!! Es hat allen Spass gemacht und eine Fortsetzung ist geplant 🙂

Ansicht Eingang Anbau

Infos zum geplanten Anbau – der Startschuss ist gefallen!

Liebe Freunde des Missionshauses Alpenblick in Hemberg,

gerne möchten wir aktuell darauf hinweisen, dass wir die langersehnte Baubewilligung für den geplanten Anbau unseres Missionshauses am 2. März erhalten haben.

In den letzten Monaten und Jahren haben wir ja immer wieder davon berichtet, dass wir beabsichtigen, unser „in die Jahre gekommenes Haus“ auf einen aktuelleren Stand zu bringen, um dem Wunsch unserer Gäste nach einer zeitgemäßen Unterkunft nachkommen zu können. Es sind 13 neue Gästezimmer (teilweise auch behindertengerecht) mit DU/WC geplant. Ausserdem soll ein Aufzug eingebaut werden, um einen barrierefreien Aufenthalt im Missionshaus zu ermöglichen. Auch erweiterte Nutzräumlichkeiten sollen unser Gästeangebot attraktiver machen, u.a. durch die Erweiterung des Speisesaales und der Küche.

Wir danken dem Herrn und blicken auf viele Ermutigungen auf dem Weg während der Planungsphase bis hierher. Ebenso sind wir sehr dankbar für Euer bis heute erlebtes Mittragen im Gebet, Eure praktische Mithilfe, Eure ermutigenden, ehrlichen Rückmeldungen per Mail oder Post und nicht zuletzt Eure finanzielle Unterstützung!

Im Glauben wollen wir es nun wagen, dieses Bauprojekt mit Eurer Hilfe anzugehen.

Unser Stiftungsratspräsident Michael Happle hat zum Beginn der Bauphase ein erklärendes Schreiben für unsere Freunde und Gäste verfasst (siehe → Entwürfe für den Erweiterungsbau), auf welches wir hier hinweisen möchten. Es befindet sich am Anfang unserer Homepage und beantwortet folgende Fragen:

  • Was geschieht nun? Ein erster Überblick über die Abfolge der baulichen Veränderungen.
  • Wie kann ich bautechnisch helfen?
  • Wie kann ich finanziell helfen?
  • Wie kann ich im Gästehaus Urlaub machen?

Vielen Dank für Euer Interesse an unserem Haus!

Euer Missionshausteam

Die Schneeschuhwanderwoche – ein Gedicht / Zertifikatspflicht aufgehoben

Liebe Gäste,

vom 11. – 18. Februar fand unsere Schneeschuhwanderwoche statt. Wie es war? Lesen Sie selbst, denn eine unserer weiblichen Gäste beschenkte uns mit einem kleinen Bericht in Gedichtform:

Als am 11. Februar eine bunte Schar von 12 Personen zog im «Alpenblick» ein, hatten nicht nur die Leiter und Mitarbeiter die Schneeschuhwoche vorbereitet fein.

Am Vormittag fielen grosse Schneeflocken, die die Wanderer taten in die Winterlandschaft locken.

Pulverschnee bei Sonnenschein konnten wir an den ersten drei Tagen geniessen, unsere Leiter passten das Programm an, als die Wetterfrösche schlechtes Wetter verhiessen.

Schneegestöber, Wind und Regen uns vom Wandern nicht konnten abhalten, es gefiel uns trotzdem, und wir sahen in der Natur Gottes Walten.

Fiel eine Tour aus oder wurde sie verkürzt, wurde der Tag mit einer zusätzlichen Andacht gewürzt.

Wir danken Gott und allen, die uns haben diese schöne Woche bereitet, dadurch wurden Leib und Seele gestärkt und unser Horizont geweitet.

K.v.B.

Weitere Impressionen

Herzlich Willkommen im neuen Jahr!

Kein Ohr hörte, kein Auge sah je einen Gott ausser dir, der an dem handelt, der auf ihn harrt.

Siehe, nicht schläft noch schlummert der Hüter Israels.

Jesaja 64, 3 und Psalm 121, 4

Liebe Freunde und Gäste,

ganz herzlich wollen wir Euch in 2022 begrüssen! Möge dieses Jahr eines sein, in dem Ihr ganz neu erfahren dürft, dass Jesus Christus auferstanden ist und mit seiner Kraft in Euch wohnt. Keine innere und äussere Depression kann dieses Leben aufhalten oder in Gefahr bringen. ER lebt!

Wir sind dankbar, dass wir unsere alljährlich stattfindende Jahresschlussfreizeit tatsächlich durchführen konnten. Wir staunten, dass sich trotz der derzeit geltenden 2G Regel sowohl einige neue als auch bekannte Gäste angemeldet haben, und dass sogar einige junge Familien kommen konnten. Einzig der Schnee fehlte etwas, aber der HERR schenkte zum Jahreswechsel heiteres Wetter, so dass wir am Silvesterabend nach einer schönen Fackel-Nachtwanderung warmen Punsch und Knabbereien in gemütlicher Gemeinschaft geniessen konnten.

Danach trafen sich die knapp 50 Gäste im Saal, um den Jahreswechsel mit Zeugnissen, Liedern, einem Bilderrückblick, Andacht und Gebet zu erleben. Es ist ein Segen, in geistlich geprägter Gemeinschaft ins neue Jahr zu gehen.

Wir sind gespannt, wie unser Herr dieses Jahr gestalten wird, und wir wünschen uns für uns selbst als auch für Euch, dass wir den Herausforderungen dieser Zeit nicht mit Resignation, sondern mit gottgewirktem Mut und Einfallsreichtum begegnen können. Denn eins steht fest: Gott handelt an dem, der auf Ihn harrt. Er ist treu.

Danke, wenn Ihr für uns betet! Auch wir benötigen immer wieder Mut und gute Ideen für eine sinnvolle und kreative Gestaltung des Missionshausbetriebs. Auch der für dieses Jahr angedachte Anbau ist ein besonderes Anliegen. Danke, dass Ihr für uns betet und Ihr mit uns so treu verbunden seid!

Seid ganz herzlich der Gnade Gottes anbefohlen!

Euer Missionshaus Team

Wir haben Betriebsferien!

Liebe Gäste!
Vom 11. – 25.12. ist unser Haus wegen Betriebsferien geschlossen.
In dieser Zeit sind wir nicht immer sofort erreichbar. Unser Anrufbeantworter und die elektronische Post (Mail) sind aber weiterhin aktiv. Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn wir nicht gleich auf Ihr Anliegen antworten – es kann ggfs. ein Paar Tage dauern, bis wir uns bei Ihnen melden und uns um Ihr Anliegen kümmern.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Ab dem 26.12. sind wir wieder gerne für Sie da!

Wir wünschen unseren Freunden und Gästen eine gesegnete Weihnachtszeit!

Mit lieben Grüssen! Ihr Missionshaus-Team

Zum Ende des Jahres

Singt dem HERRN Psalmen, ihr seine Frommen, und preist sein heiliges Gedächtnis!

Denn ein Augenblick [wird verbracht] in seinem Zorn, ein Leben in seiner Gunst; am Abend kehrt Weinen ein, und am Morgen ist Jubel da.

Ich zwar sagte in meinem Wohlergehen:  Ich werde niemals wanken. HERR! In deiner Gunst hattest du meinen Berg festgestellt.  Du verbargst dein Angesicht, ich wurde bestürzt.

Zu dir, HERR, rief ich, und zum Herrn flehte ich: Was für Gewinn ist in meinem Blut, in meinem Hinabfahren in die Grube? Wird der Staub dich preisen? Wird er deine Wahrheit verkünden?

Höre, HERR, und sei mir gnädig! HERR, sei mein Helfer!

Meine Wehklage hast du mir in einen Reigen verwandelt, mein Sacktuch hast du gelöst und mich mit Freude umgürtet, damit [meine] Seele dich besinge und nicht schweige. HERR, mein Gott, ewig werde ich dich preisen!

Psalm 30, 4-12

Liebe Freunde und Gäste des Missionshauses,

in den letzten Tagen erreichen uns von verschiedenen Seiten Nachrichten, die uns erschüttern möchten. Da sind zum Einen grosse gesellschaftliche Veränderungen und die damit verbundenen Sorgen und Ängste, was die Zukunft betrifft. Wir merken, dass die langen Jahre der relativen Sorglosigkeit ins Wanken geraten sind, und das will uns manchmal den Atem nehmen. Auf der anderen Seite hören wir gehäuft von Krankheits- und sogar Todesnöten in den Reihen unserer Geschwister. Das alles will uns den Mut nehmen und uns das Danken und Loben schwer machen.

Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir dennoch in der Hand eines gütigen Gottes sind, der kein Gefallen daran hat uns, seine Kinder, zu betrüben. Ganz neu sollen wir verstehen: wir stehen unter Gottes Obhut und erfreuen uns an ihm, an seinem Schutz, Segen und seiner Fürsorge, weil wir durch Jesus Christus erlöst sind und zu seinem Volk gehören. Ausserdem erinnert uns der HERR daran, dass es nicht diese Welt ist, worauf wir unsere Hoffnung setzen. Deshalb möchten wir dankbar zurückschauen!

Inmitten der ständig wechselnden Corona Massnahmen durfte unser Haus in diesem Jahr weitgehend geöffnet bleiben. Wir konnten neu erleben, dass viele Gäste äussere Erholung und geistliche Stärkung fanden. Sie schätzten ein sauberes Zimmer, ein schmackhaftes Essen oder die Ruhe in der schönen Natur. Darüber hinaus begegnete Gott Gästen durch lebensnahe Wortverkündigung, Kinderstunden und Bibelarbeiten. Manchmal war es ein kurzes Gespräch am Esstisch, wo Gäste sozusagen „nebenbei“ seelsorgerlichen Zuspruch erhielten und neu Hoffnung und Mut schöpften. Der Herr gab zudem allen Mitarbeitern die nötige Gesundheit und Kraft den Dienst im Haus zu tun.

Mit Dankbarkeit dürfen wir auch nach vorne sehen. In Bezug auf unseren geplanten Erweiterungsbau und die Neugestaltung des Erdgeschosses geht es mit kleinen Schritten voran. Aktuell fordert der Denkmalschutz weitere Anpassungen im Material-und Farbkonzept. Wir arbeiten daran und beten für die Baubewilligung, damit wir im März 2022 starten können. Parallel dazu ist das Freizeitangebot 2022 bis Ende Oktober vorgesehen! Ab November soll der Umbau des Unter-und Erdgeschosses erfolgen. Im April 2023 ist dann die Wiedereröffnung geplant. Danke wenn Ihr dafür betet, dass wir den Plan Gottes in allem Vorgehen erkennen und diesen Weg auch gehen können.

Doch nun wünschen wir Euch allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit! Gerade die Botschaft von Weihnachten ist ein echter Trost in einer Zeit, die man mit „zunehmend dunkel“ umschreiben könnte. Jesus ist das Licht der Welt – möge Er in Euren und unseren Herzen aufleuchten und uns neuen Mut geben und die Hoffnung auf eine „bessere Welt“, „denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“

Mit herzlichen Grüssen aus dem Missionshaus