Endlich wieder laut von Herzen singen!

Für uns als Familie ist es immer wieder eine Freude und ein Segen, Zeit im Missionshaus Alpenblick zu verbringen. Wir schätzen die geistlich geprägte familiäre Atmosphäre sehr.

Und so wollten wir Eltern während der Musikfreizeit wieder im Haus mithelfen und unser Sohn Benjamin sollte beim Musical mitmachen. Doch es kam ein bisschen anders …

Aber der Reihe nach: Musikfreizeit – das bedeutet neben Chor- und Musicalproben auch andere gemeinsame Aktivitäten wie musikalischer und bunter Abend, ein Vortrag und Ausflüge. Auf einem dieser Ausflüge haben wir gelernt, dass ein Hackbrett kein Brett ist, auf dem etwas zerhackt wird, sondern ein wunderbares Musikinstrument ähnlich einer Zither, das vermutlich aus dem Iran stammt. 

Der Höhepunkt der Musikfreizeit ist immer das Konzert am Samstagabend mit Chor und Kindermusical. Darauf zielt alles Üben und Vorbereiten ab. Dieses Mal konnte wegen Corona zwar nicht breit eingeladen werden, aber es wurden gezielt Freunde und Bekannte eingeladen. Und es sind tatsächlich viele der Geladenen zum Konzert gekommen!  

Ja, und was nun anders war als die vorherigen Male: auch ich sang ganz ungeplant im Chor mit! Philippe Marwede, unser Chorleiter, hatte bei der Auswahl seiner Lieder den Schwerpunkt auf die Psalmen gelegt und so erklangen viele „Allelujas“ aus dem Probenraum. Dass wir außerdem das Lied „Christus hält mich fest“ gesungen haben, hat mich besonders berührt. Ich hatte es in letzter Zeit häufig angehört und nun durfte ich es im Chor singen. Welche Freude! Die Zusage, dass der HERR mich festhält, egal, was passiert, ist so tröstlich! 

Die Kinder haben wieder ein Musical einstudiert, dieses Mal sogar eines, das quasi aus den eigenen Reihen entstanden ist. Veronika und Elina Blech haben das Musical „Jochebed“ selbst komponiert. Dazu Benjamin:

„Ich persönlich fand die Musikwoche und insbesondere das Musical besonders toll. Meiner Meinung nach konnte man sich bei diesem Musical gut in die Hauptrolle, in diesem Fall Jochebed und Amram, hineinversetzen. Ich habe den Amram gespielt und spürte regelrecht, wie schlimm es sich anfühlen musste, sein Kind abzugeben.“

„Amram“ (Bildmitte) kämpfte mit dem Gedanken, seinen Sohn weggeben zu müssen

Diesen Eindruck hatten auch wir Zuschauer: Als das Musical am Konzertabend aufgeführt wurde, wurden wir richtig hineingenommen in die Gedanken und Kämpfe von Moses Mama Jochebed und seinem Papa Amram, als es darum ging, wie sie ihr Baby schützen können. Es ging einem zu Herzen, wie die Kinder gesungen und gespielt haben: mit so viel Hingabe und richtig in den verschiedenen Rollen aufgehend. Mögen Amrams Schlussworte auch uns immer wieder ermutigen: „Gottes Wege sind gut Kinder, vergesst das nie. Er ist der einzig wahre Gott!“

(Familie K./S. aus G.)

Die Kinder übten viele schöne Lieder ein, die beim Konzert vorgesungen wurden.

Die Wanderwoche im Juli

„Die Bezeichnungen eines Christen“ – unter diesem Thema standen die Andachten von Werner Köhler, während unserer Wanderwoche vom 04.07 -10.07.2021, zu der wir uns mit etwa 35 Teilnehmern im Missionshaus eingefunden haben. Wir durften erfahren, dass man, gemäss des 2. Timotheusbriefes, als Christ auch ein Kind, ein Ackermann, ein Krieger, ein Wettkämpfer, ein Gefäß, ein Arbeiter und ein Diener in Christus ist.

Wir wurden aber nicht nur mit geistlicher Nahrung versorgt, sondern auch mit wunderbarem Essen und bereichernder Gemeinschaft, um für die Wanderungen gut ausgerüstet zu sein. Eingeteilt wurden die Touren in drei Schwierigkeitsgrade, die je am Abend zuvor vorgestellt wurden.

Und so startete die Wanderwoche. Am ersten Tag wanderten wir – sozusagen als Einstieg – gemeinsam den „Rätselweg“ entlang, um sich selbst einschätzen und die anderen Gäste kennenlernen zu können. Während die einen eine Alpin-tour auf den Säntis wagten, genossen die anderen die herrliche Aussicht auf der Hochalp. An einem regnerischen Tag wanderten alle zusammen an einem reissenden Fluss entlang, der sich durch den Wald schlängelte. Oder aber man „besichtigte“ die Thurwasserfälle, die Schokoladenfabrik oder das Cafe Hörnli 😀 in Hemberg.

Selbst für nicht besonders Wanderbegeisterte war diese Woche ein voller Erfolg und so kam jeder irgendwie auf seine Kosten. Abgerundet wurde diese Woche mit einem Missionsvortrag von Open Doors und durch zwei Wanderungen rund um die Schwägalp.

So kann man abschließend sagen, dass die Tage im Kanton St. Gallen gefüllt waren mit geistlichen Gedankenanstößen, Musik, erstaunten Blicken über Gottes wunderbare Schöpfung, super Mahlzeiten, Lachen, tiefen Gesprächen, dem ein oder anderen Schweißtropfen und viiiel Dreck an den Schuhen. Kurz: es war WUNDERBAR. 

JS

„Wir wissen, dass es ein Vorrecht ist, hier zu sein!“

Endlich war es soweit: die ersten Gäste reisten Mitte März zur Bibelwoche mit dem Missionswerk Friedensbote an, nachdem unser Haus für über zwei Monate geschlossen war. „Mauerbau mit Hindernissen – wie Gott inmitten von Schwierigkeiten segnet“ lautete das sehr passende Thema aus dem Buch Nehemia. Ermutigung aus erster Hand aus dem Mutmachbuch No. 1: der Bibel. Und das war auch nötig, denn der Lockdown hinterlässt Spuren in vielen Seelen. Und so konnten wir in den Gesprächen öfters heraushören, dass „es ist nicht gut ist dass der Mensch allein sei“. Der Austausch trotz „Sicherheitsabstand und Maske“ tut einfach gut.

Auch in der darauffolgenden Woche kamen Gäste, diesmal zu den Bibeltagen mit Dr. R. Liebi. Diese konnten spontan stattfinden, weil die ursprünglich geplante Computerfreizeit aufgrund der Corona-Reglemente ausfallen musste. Massarbeit seitens des Herrn, wie uns schien. Gottes Wort und auch der persönliche Austausch im kleinen Rahmen wurde sehr geschätzt. „Wir wissen, dass es ein Vorrecht ist, hier zu sein!“, war ein Satz, den wir mehr als einmal zu hören bekamen.

Viele Gäste waren erleichtert und freuten sich, als klar wurde, dass die Bibelwoche zur Passionszeit dieses Jahr stattfinden würde. Im ersten Lockdown 2020 war das leider nicht möglich. Noch dazu schenkte Gott in dieser Woche ein wunderbar warmes und sonniges Wetter, so dass unsere Gäste die Nachmittage so richtig geniessen konnten. Darüber hinaus suchten auch einzelne Gäste den seelsorgerischen Zuspruch im persönlichen Gespräch.

„Herr Jesus, wir warten auf dich!“, lautete das Thema, welches vielen Gästen wie aus dem Herzen gesprochen vorkam. Ein positiver Nebeneffekt der Pandemie sozusagen. Die aussergewöhnliche Lage führt uns vor Augen, wie schnell sich vermeintliche Sicherheiten und Pläne in Luft auflösen können. Da erhebt sich ganz neu die Frage: auf wen oder was setze ich meine Hoffnung?

Es ist gut, wenn wir um unsere Vergänglichkeit wissen. Das lässt uns ausstrecken nach dem Ewigen, nach Auferstehung aus dem Tod. Und so ist es auch: Ostern bedeutet ja: der Tod und auch Corona hat nicht das letzte Wort, sondern Gott. Und so verspricht Jesus Christus denen, die sich IHM anvertrauen:

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?

Joh. 11, 25+26

Danke auch für alle Gebete! Die Aufrechterhaltung unseres Betriebs bleibt weiterhin ein Anliegen. So lange bei unseren angrenzenden Ländern wie z.B. Deutschland eine Quarantänepflicht bei der Rückreise von der Schweiz besteht, werden weiterhin kaum Gäste von dort zu uns kommen können. Bereits im Mai mussten wir aus diesem Grund das geplante Ärzte- und Pflegeseminar absagen. Wir versuchen dennoch, unser Haus so oft wie möglich geöffnet zu halten. Auf unserer Homepage findet Ihr alle Informationen zur aktuellen Situation in unserem Haus.

In diesem Sinne: weiterhin Herzlich Willkommen!

Euer Missionshaus Team

Hemberg aktuell: der geplante Anbau

Liebe Gäste und Freunde,

im Zuge der detaillierteren Besprechungen für den geplanten Anbau wollte auch die Presse wissen, was da in Hemberg gebaut werden soll, und bat uns um ein Interview. Der daraus entstandene Artikel, der Ende Januar im Sankt Galler Tagblatt erschienen ist, möchten wir hier in voller Länge abdrucken.

Hemberg: «Unseren Gästen wird der Neubau gefallen»: Das Gästehaus Missionshaus Alpenblick wird ausgebaut

Artikel im St.Galler Tagblatt, erschienen am 26.01.2021

In einem Neubau des Gästehauses Missionshaus Alpenblick entstehen 13 neue Zimmer, die den heutigen Gästeansprüchen entsprechen. Mit den Arbeiten soll im August begonnen werden und soll rund 2,6 Millionen Franken kosten. 

Hausleiter Andreas Tauber und Michael Happle (rechts), Präsident des Stiftungsrates Missionshaus Alpenblick. Wo jetzt die Garage steht (links im Bild), soll der Neubau mit 13 Zimmern gebaut werden. 
Bild: Urs M. Hemm 

Die Planungen für den Ausbau hätten lange vor der Coronapandemie angefangen, sodass diese keine Auswirkungen auf den Planungsfortschritt gehabt hätte, sagt Michael Happle, Präsident der Stiftung Missionshaus Alpenblick. «Was die Pandemie aber wirtschaftlich für uns bedeutet, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen. Tatsache ist aber, dass unsere Gäste hauptsächlich aus Deutschland zu uns kommen, was ihnen aber während vieler Monate wegen der Reisebeschränkungen leider nicht möglich war», sagt er. Sie hätten jedoch in dieser schwierigen Situation festgestellt, dass das Interesse an einem Aufenthalt im Missionshaus den Umständen entsprechend gross ist. 

«Wollen wir aber auch in Zukunft erfolgreich sein, müssen wir mit der Entwicklung Schritt halten. Daher kommen wir um eine Modernisierung unserer Infrastruktur nicht herum.» 

Michael Happle, Präsident der Stiftung Missionshaus Alpenblick

Vorausgesetzt, dass das die Baubewilligung nächstens erteilt werde, ist der Baubeginn auf August terminiert. Bezugsbereit soll der Neubau dann im Herbst 2022 sein. 

13 neue Zimmer mit allem Komfort 

Das Gebäude, das heute das Missionshaus Alpenblick beherbergt, wird seit 1967 als christlich geprägtes Gästehaus genutzt. «Zwar sind die Zimmer gemütlich eingerichtet, aber kein einziges hat eine eigene Nasszelle. Das heisst, unsere Gäste müssen sich mit Toiletten und Dusche auf der Etage begnügen. Das entspricht jedoch nicht mehr den heutigen Standards und den Erwartungen einiger unserer Gäste», sagt Michael Happle. 

Der Neubau schliesst direkt an das ursprüngliche Gebäude an. 

Ein Umbau des alten Missionshauses mit einem Einbau von Nasszellen in allen Zimmern käme aber zu teuer. Deshalb habe sich der Stiftungsrat für einen Neubau mit 13 Doppelzimmern entschieden, die allen Ansprüchen genügen. 

Die 24 Zimmer im Altbau – etwa die Hälfte davon sind Einzelzimmer – bleiben so bestehen, wie sie sind. So hätten die Gäste die Wahl, welche Zimmerkategorie sie haben möchten. Hausleiter Andreas Tauber sagt: 

«Es gibt auch heute noch Gäste, die nicht so grossen Wert auf ein eigenes Bad mit Toilette legen, denen diese Einrichtungen auf der Etage genügen.» 

Dieses Eingeständnis an Komfort sei aber auch ein Grund, weshalb die Zimmerpreise im heutigen Vergleich mit anderen Pensionen sehr tief sind. «Auch mit dem Neubau wird sich an den Preisen der Zimmer im Altbau nichts ändern. Denn uns ist es wichtig, dass sich auch Gäste mit geringerem Einkommen bei uns Ferien leisten können», betont Andreas Tauber. 

Uns ist es wichtig, dass sich auch Gäste mit geringerem Einkommen bei uns Ferien leisten können

Andreas Tauber, Hausleiter des Missionshauses Alpenblick

In enger Absprache mit Ortsbild- und Heimatschutz 

Da es mit dem Neubau jedoch mehr Zimmer, also auch mehr Gäste haben werde, sei geplant, die Funktionsbereiche und Verkehrsflächen wie Empfang, Aufenthaltsraum, Speisesaal, Küche, Cafeteria oder das Spielzimmer für die Kinder, die sich alle im Altbau befinden, zu vergrössern und zu modernisieren. «Das Investitionsvolumen wird insgesamt etwa 2,6 Millionen Franken betragen», sagt Michael Happle. 

Ein guter Teil dieses Betrags habe mit dem Verkauf der Gruppenunterkunft Arlis in Hemberg sowie durch Spenden bereits abgedeckt werden können. «Wir sind überzeugt, dass wir auch noch den Rest der Summe aufbringen können, ohne die Hilfe von Banken in Anspruch nehmen zu müssen», sagt Michael Happle. 

Auch der Umschwung hinter dem Neubau soll neu gestaltet werden. 

Der Plan für den Neubau wurde in enger Absprache mit dem Ortsbild- und Heimatschutz gefertigt. «Die ausführende Architektin meinte, dass der bestehende Bau eine ganz besondere Sprache im Dorf spreche, dass das Gebäude eine spezielle Aussagekraft habe», sagt Andreas Tauber. Der geplante Neubau solle die Aussage des Ortsbildes weitertragen. 

All dies sei in die Planung des Gebäudes und des Sondernutzungsplanes eingeflossen, ergänzt Michael Happle. Speziell hervorheben wolle er die wohlwollende und jederzeit unterstützende Haltung der Gemeindebehörden. Er sagt: 

«Diese positive Gesinnung der Behörden hat uns in unseren Vorhaben bestärkt. Denn uns ist es wichtig, dass sich der Neubau gut in die Umgebung und ins Dorfbild einfügt, damit auch die Bevölkerung Freude daran hat.» 

Zudem würden die Gäste, die ja explizit Ferien in den Schweizer Bergen machen, eine dementsprechende Architektur erwarten. «Wir sind uns sicher, der Neubau wird auch unseren Gästen gefallen.» 

Deshalb sehe die Planung beispielsweise vor, viel mit Holz zu bauen. «Uns ist es zudem wichtig, dass die Bauarbeiten schwerpunktmässig von einheimischen Unternehmen ausgeführt werden. Zum einen, damit die Wertschöpfung im Dorf bleibt. Zum anderen, weil die ortsansässigen Handwerker bestens mit dem Werkstoff Holz umgehen können und sich mit ihrer Erfahrung in die Umsetzung einbringen», sagt Michael Happle. 

Kurzarbeit, aber keine Entlassungen 

(uh) Die Coronapandemie ist aber auch am Missionshaus Alpenblick nicht spurlos vorübergegangen. So sank die Anzahl Übernachtungen von rund 10’000 im Jahr 2019 auf etwa 5800 Übernachtungen im Jahr 2020. «Auch wir mussten in den Monaten März bis Juni sowie November und Dezember die Türen schliessen. Wir konnten aber in dieser Zeit durch Kurzarbeit unsere Fixkosten entsprechend senken. In den Monaten Juli bis Oktober hingegen verzeichneten wir die höchste Belegung seit etwa 20 Jahren. Das trug auch dazu bei, dass wir während der Krise keine einzige Entlassung aussprechen mussten», sagt Andreas Tauber, Hausleiter des Missionshauses Alpenblick. 

Die Menschen hätten einen Nachholbedarf an Erholung in der Natur gehabt, wofür der «Alpenblick» in Hemberg mit seinen vielfältigen Naherholungsgebieten geradezu prädestiniert sei. «Für uns hatten die coronabedingten Reisebeschränkungen ausserdem den positiven Effekt, dass wir so viele Gäste aus der Schweiz wie nie zuvor bei uns begrüssen durften», fügt Andreas Tauber an. 

Zuversichtlich ins neue Jahr!

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR,  Gedanken des Friedens und nicht des Leides, euch eine Zukunft und eine  Hoffnung zu geben.

Jeremia 29, 11

Liebe Gäste und Freunde,

ganz herzlich begrüssen wir Euch im neuen Jahr!

Mit dem obigen Zitat möchten wir ganz bewusst ausdrücken, dass die Geschichte – egal ob es Weltgeschichte oder unsere ganz eigene Geschichte ist – immer noch Gottes Geschichte ist und bleibt. Er führt uns auch ganz persönlich durch die Geschichte hindurch. Und er hat dabei immer sehr gute Gedanken mit uns. Nichts und Niemand kann Seine Fürsorge hindern, ganz besonders gegenüber seinen Kindern; auch wenn Er manchmal schwierige Wege führt. Lassen wir uns diesen Blick niemals trüben.

Vielen Dank erst mal an Alle, die uns während der Betriebsferien angerufen oder angeschrieben haben. Eure Verbundenheit mit uns, sei es durch ein nettes „Hallo“ oder „Grüezi“, sei es durch Gebet oder Gaben, ermutigt uns immer wieder! Mancher Gast liess uns wissen: wir vermissen den Hemberg! Dazu können wir nur sagen: wir vermissen auch Euch, unsere lieben Gäste! Möge es der HERR schenken, dass wir uns bald wieder sehen können.

Bis Anfang Dezember war nicht klar, ob und wie wir den Start ins neue Jahr gestalten würden, ob wir die Jahresschlussfreizeit durchführen könnten oder nicht. Doch die aktuell angeordneten Verschärfungen des Bundes in Bezug auf die Pandemie und die weiterhin geltenden Quarantäneregeln zwischen der BRD und der Schweiz brachten uns schweren Herzens zu dem Entschluss, unser Haus bis zum 22.01.21 geschlossen zu lassen (mit Ausnahmen der Ferienwohnungen). Auf unserer Homepage könnt Ihr die aktuelle Situation unseres Hauses ständig einsehen. Wir hoffen nun, dass sich die epidemologische Lage wieder entspannt und wir den Freizeitbetrieb baldmöglichst wieder aufnehmen können. Danke wenn Ihr besonders dafür betet!

Mit ganz lieben Grüssen von uns allen!

Euer Missionshaus Team

Dankbarer Rückblick – glaubender Ausblick

Liebe Freunde und Gäste des Missionshauses,

ein besonderes Jahr geht zu Ende, und sicher hat Jede/-r die vergangenen und auch schwierigen Monate unterschiedlich erlebt.

Aber gerade deshalb wollen wir vor allem darauf schauen, was der HERR getan hat und tut. Auch bei uns.

Gebt Acht, erschreckt nicht; denn dies muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. “ Matthäus 24, 6

Zur Ehre des Herrn dürfen wir sagen, dass das Missionshaus und seine Mitarbeiter durch dieses Jahr getragen wurden. Wir haben erlebt, wie Gott uns in dieser besonderen Situation des Lockdowns z.B. die richtigen Fachleute zur Seite gestellt hat. Staunend und beschämt stellten wir ausserdem fest, wie viele Glaubensgeschwister sich helfend an unsere Seite gestellt haben, sei es durch ermunternde Worte oder durch Spenden. Der Sommer verlief sehr gut, und ab Oktober konnten wir trotz strengeren Hygieneregeln und Maskenpflicht die eine oder andere Freizeit vor allem mit unseren schweizer Gästen durchführen. Darunter war die sehr gesegnete Frauenfreizeit im Oktober (rechts haben wir ein schönes Dankesgedicht abgebildet, welches uns von einer der Teilnehmerinnen zugesandt wurde) und das Adventswochenende im November. Ganz unverhofft durften wir sogar noch eine ursprünglich in Deutschland geplante Bibelwoche mit Roger Liebi durchführen, da dort zur Zeit ein Beherbungsverbot gilt. Überhaupt stellen wir bei den Gästen eine grosse Dankbarkeit fest: dankbar dafür, dass die Freizeiten überhaupt stattfinden, und dankbar dafür, dass man wieder „live“ Geschwistern begegnen und mit ihnen austauschen kann. Das alles ermutigt uns in unserer Arbeit und bestärkt uns in dem Wissen, dass wir in dem allen in der Hand unseres liebenden Vaters sind. Dieses Wissen um die Geborgenheit im Herrn wünschen wir auch Euch, unseren Freunden und Gästen, in besonderem Maße!

Wie geht es bei uns weiter?

Schon in den letzten Wochen haben wir uns bemüht, die geplanten Freizeiten durchführen zu können. In dieser Haltung gehen wir nun auch ins kommende Jahr. Wir hoffen, dass die Jahresschlussfreizeit vom 26.12. – 3.01. stattfinden kann, können es aber wegen der häufig wechselnden Coronavorschriften zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht definitiv sagen. Deshalb bitten wir unsere Gäste unsere Homepage regelmässig aufzurufen, um den aktuellen Stand zu erfahren. Falls diese ins neue Jahr führende Freizeit aber stattfindet, möchten wir besonders unsere schweizer Freunde ermutigen, diese Tage unter dem Motto: „Christus im Zentrum – damit mein Alltag auch 2021 gelingt“ (Kolosserbrief) bei uns zu erleben, da die meisten Gäste aus den Euroländern aufgrund der verschärften Einreisebestimmungen grösstenteils nicht teilnehmen können.

Doch zunächst schliessen wir – wie immer um diese Zeit – unser Haus vom 5. – 25.12. aufgrund von Betriebsferien. Unser Büro ist noch bis zum 10.11. besetzt, danach sind wir per Anrufbeantworter oder Mail erreichbar.

Beachtet bitte: in dieser Zeit hören oder lesen wir Eure Nachrichten nicht jeden Tag, bearbeiten Eure Anliegen aber dennoch und melden uns ggfs. zurück.

Nun wünschen wir Euch allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, bei der wir vielleicht bewusster wahrnehmen, dass wir auf den auferstandenen und lebendigen HERRN warten! Das dürfen wir besonders in dieser Zeit froh weitersagen.

Seid ermutigt und ganz herzlich gegrüsst!

Euer Missionshaus Team

Kleine Wanderung beim Adventswochenende
Gott ist da. Er zeigt uns den Weg.

Fotofreizeit 2020 – ein Bericht

Was bedeutet Blende, ISO und Verschlusszeit in der Fotografie? Wie kann ich meine Kamera einstellen, dass ich gute Bilder mache?

Diese und noch viele Fragen durften wir Teilnehmer in der Fotofreizeit Oktober 2020 mit unserer eigenen Ausrüstungen erarbeiten.

Unsere tollen Referenten Evelyn Rieger und Karin Schulz haben uns einiges wie z.B. Bildgestaltung, Portraitgestaltung und Grundkenntnisse der Fotografie beigebracht.

Der theoretische Teil fand vormittags statt und nachmittags ging es für die Praxis raus ins Grüne. Darunter machten wir auch einen Tagesausflug zu der Ebenalp und an einem Morgen durften wir den Sonnenaufgang in Hemberg genießen. Immer die Kamera dabei.

Wir bedanken uns auch ganz besonders bei Andreas Tauber und dem ganzen Missionshaus Alpenblick Team. Sie haben uns liebevoll aufgenommen und mit leckerem Essen und familiärer Herzlichkeit versorgt.

Die Andachten gaben uns auch den geistlichen Anreiz über die Schöpfung Gottes nachzudenken und mit neuen Blickwinkeln zu betrachten.

Die ganze Gruppe sagt ALLEN von ganzem Herzen DANKE und einige werden sicherlich im nächsten Jahr, so Gott will, wiederkommen.

Ganz liebe Grüße an das ganze Team. Thorsten N.

Anm.: die Fotofreizeit findet nächstes Jahr – so Gott will und wir leben – vom 18. – 24.10.2021 statt.

Neue Perspektiven beim Morgenspaziergang
Auch Alltägliches wird zu etwas Besonderem
Klick!
Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Viel Freude gab es unterwegs bei den Teilnehmern der Fotofreizeit

Anders, aber trotzdem gelungen: die Musikfreizeit

Liebe Gäste,

ein bißchen spannend war es ja schon, unsere Sing- und Musizierwoche gerade jetzt, in der Corona Zeit, durchzuführen.

Schon im Vorfeld erarbeiteten wir mit Hilfe unserer beiden musikalischen Leiter ein Wochenprogramm, welches darauf abzielte, entweder in kleineren Gruppen oder in grösseren Räumen zu üben. Da kam es uns sehr entgegen, dass wir die hiesige Turnhalle für die ganze Woche mieten konnten. So war es möglich, die Chorproben mit Abstand der Teilnehmer zueinander ohne Probleme durchzuführen. Das war für den einen oder anderen ein bißchen gewöhnungsbedürftig am Anfang – aber machbar.

Das Singen im nahegelegenen Wald oder draussen im Garten an zwei Grillabenden war ebenfalls eine passende Ergänzung im Gesamtkonzept der Singwoche.  Gott schenkte auch sein gutes Wort durch die Bibelbetrachtungen, so dass diese Tage zu einem besonderes Erlebnis wurden.

Angesichts der derzeitigen Lage haben wir schweren Herzens auf ein öffentliches Konzert verzichtet. Dennoch durften unsere „Kleinen“ – wie auch sonst bei dieser Art Freizeit – ein Minimusical einstudieren und intern vorführen.  Ihr fleissiger Einsatz wurde mit einem grossem Beifall belohnt.

Der 10-jährige „Hauptdarsteller“ Benjamin Khan-Amadi hat eigens dafür einen Bericht verfasst:

„Dieses Jahr war ein besonderes Jahr. Aufgrund von Corona wussten wir nicht, wie das Ganze werden würde. Doch es hat echt Spaß gemacht, das Musical einzustudieren. Das Musical hieß diesmal „Jericho“. Ich habe die Hauptrolle gespielt, die in diesem Fall Josua war. Mir hat es sehr viel Spaß bereitet, den Text auswendig zu lernen. Helmut baute eine Bundeslade und Erika bastelte mit uns die Helme. Das einzig Traurige war, dass das Musical wegen Corona nicht wie sonst in der Turnhalle allen Leuten der Umgebung  vorgeführt wurde, sondern nur den Besuchern der Musikfreizeit. Trotzdem war es eine wunderschöne Aufführung mit der Ermutigung: „Gott wird helfen, verlier nicht den Mut.“

Und in diesem Wissen gingen wir nach dieser ungewöhnlichen Woche froh auseinander. Ja, Gott war und ist treu, und er wird auch in dieser ungewissen Zeit helfen!

Und nun noch einige Impressionen von der Freizeitwoche: